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Lima – die „Königsstadt“ in Peru

Lima – die „Königsstadt“ in Peru

Perus Hauptstadt Lima ist eine pulsierende Metropole mit über 9 Millionen Einwohnern. Ihre historischen Wurzeln reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, als die „Königsstadt“ von spanischen Kolonialisten gegründet wurde. Neben modernen Hochhäusern und riesigen Shoppingcentern ist die Vergangenheit weiterhin präsent. Im Schatten der Wolkenkratzer stehen prachtvolle Bauten aus der Kolonialzeit und tausende Jahre alte Pyramiden. In zahlreichen Museen lassen sich sowohl kulturelle Schätze der Inkas als auch zeitgenössische Kunst bewundern.

Lima erstreckt sich vom Fuße der Anden bis auf die Klippen an der Pazifikküste, wo weitläufige Strände zum Surfen einladen. Dank des kühlen Humboldstroms steigen die Temperaturen auch im Sommer nur selten über 26°C. Neben den Stränden bieten großangelegte Parks und Naturreservate viel Raum zur Erholung. Insbesondere im Bezirk Miraflores zeigt sich Lima von seiner grünen Seite. Gepflegte Parkanlagen und Gärten liegen auf den Klippen über dem Pazifik. Nicht ohne Grund heißt dieser Küstenabschnitt Costa Verde (grüne Küste).

Als facettenreiches Kulturzentrum eignet sich Lima bestens als Ausgangspunkt für Peru Rundreisen. Die meisten Stadtführungen starten am Plaza Mayor. Er ist das Zentrum der herrlichen Altstadt, welche von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Dort liegen prunkvolle Herrenhäuser des spanischen Adels, der Präsidentenpalast und das Kloster San Francisco. Die darunterliegenden Katakomben mit ihrem Labyrinth aus unterirdischen Gängen beherbergen etwa 70 Grabstätten.

Sehenswert sind auch Limas Museen, wie beispielsweise das peruanische Nationalmuseum und das Goldmuseum. Letzteres umfasst eine große Privatsammlung an Edelsteinen, Gold- und Silberschmuck. Im Bezirk Huaca Huallamarca kann man das Archäologische Museum und mehrere Grabungsstätten besichtigen.

Wer nach einer aufregenden Tour durch die Stadt eine spritzige Abkühlung braucht, sollte den Wasserpark Magic Water Circuit besuchen. Die beeindruckenden Fontänen erreichen eine Höhe von 80 Metern. Abends erstrahlen die Springbrunnen in buntem Licht und es findet eine fantastische Lasershow statt.

Das abwechslungsreiche und üppige gastronomische Angebot lädt zur kulinarischen Entdeckungsreise ein. Das typische Nationalgericht Ceviche besteht aus rohen Fischstreifen oder Meeresfrüchten, welche in Limettensaft eingelegt und üblicherweise mit Chili und Zwiebeln serviert werden.

Auch nach Sonnenuntergang schläft die lebhafte Metropole nicht. Vor allem in den Bezirken Baranco und Miraflores boomt das Nachtleben in den Discotheken, Bars und Casinos. Ein besonderes Erlebnis sind die Folklore Tanzshows, welche in den Peñas Criollas stattfinden.

Im vielfältigen Angebot aus kulturellen Sehenswürdigkeiten, Parks und Stränden, Freizeitattraktionen, Nightlife und Einkaufsmöglichkeiten ist für jeden Besucher etwas Passendes dabei.

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