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Transport & Versorgung – Limas Infrastruktur

Limas InfrastrukturMit über 8 Millionen Einwohnern ist die Megametropole Lima Hauptstadt des Andenstaates Peru. Als Folge der ausgeprägten Zentralisierung innerhalb Perus ist die Stadt zugleich der unangefochtene Dreh- und Angelpunkt sämtlicher gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Aktivitäten.

Die Stadt liegt zwischen der Pazifikküste im Westen und dem östlichen Gebirge der Anden. Die Nähe zu der weltweit zweithöchsten Gebirgskette ist charakteristisch für das heiße Wüstenklima.

Limas Verkehrsanbindung

Als Zentrum Perus hat die Stadt vieles zu bieten: Von den historischen Sehenswürdigkeiten aus der Zeit der alten Inkas über eindrucksvolle Kolonialbauten bis zu hippen Stadtvierteln wie Barranco und Miraflores direkt am Meer. Das Leben pulsiert im chinesischen Viertel oder auf dem Markt von Gamarra, obwohl die ärmeren Stadtteile Limas im Vergleich zu den besseren Vierteln San Borja, Miraflores oder Barranco infrastrukturell schlechter ausgestattet sind:
Die Nobelviertel mit Meerblick, Prachtbauten und Shoppingmalls verfügen über ein besser ausgebautes Straßennetz. Hier dominieren neben Privatfahrzeugen und jeder Menge Taxis die U-Bahnen der „Tren Electrico“ und die konsequent in Nord-Süd-Richtung verlaufenden „Metropolitano“–Linienbusse.
Als bedeutendster peruanischer Knotenpunkt im Fernverkehr verfügt Lima über den internationalen Flughafen
Jorge Chávez in Callao, 15 km nordwestlich des Stadtzentrums.

Fernverkehrszüge verkehren ab dem Bahnhof „Desamparados“ – berühmt ist die weltweit zweithöchste Bahnstrecke nach Huancao. Über 4 781 Höhenmeter passiert die Bahn 69 Tunnels, 6 Spitzkehren und 58 Brücken.

Überlandbusse verkehren ab dem zentralen Busbahnhof der Stadt am Plaza Norte.
Lima ist an das Schnellstraßennetz Panamericana angebunden. Die wichtigen Straßen verbinden die Stadt mit Ecuador in Richtiúng Norden und Chile im Süden. Tangenten verbinden Lima u.a. mit Pucallpa und Huancayo.

Wirtschaft und Versorgung

Aus einem Pool gut qualifizierter Arbeitskräfte sowie der günstigen Verkehrserschließung und der Bedeutung als riesiger Absatzmarkt wegen ergeben sich große wirtschaftliche Potenzen der Megametropole. So ist die Stadt mit etwa 7 000 Unternehmen der Textilindustrie, des verarbeitenden Gewerbes sowie der Nahrungs- und Genussmittelindustrie das wirtschaftliche Schwergewicht der Region.

Von großer Bedeutung ist Callao, Limas Hafen. Callao ist einer der bedeutendsten Handels- und Fischereihäfen Südamerikas, über den mehr als drei Viertel aller peruanischen Exporte abgewickelt werden. Gleiches gilt für das Importaufkommen des Landes zur Versorgung der Bevölkerung mit Konsumgütern und der Wirtschaft mit Industriegütern. Zunehmende Bedeutung für Handel und Versorgung gewinnt auch der San Lorenzo Hub Port 5 km vor der Küste auf der Isla San Lorenzo.

Lima ist auch Sitz der Börse „Bolsa de Valores de Lima“ und aller bedeutenden Banken und Konzerne, darunter regionale und internationale Handelsunternehmen, die die Versorgung der peruanischen Bevölkerung sicherstellen.

Resümee

Die Millionenmetropole Lima im Herzen Perus bietet ihren Bewohnern und ihren Besuchern gute Versorgungsleistungen, nicht zuletzt der entwickelten Infrastruktur und der geografischen Lage wegen.

Außerdem eröffnen sich von hieraus fantastische Möglichkeiten zur Besichtigung der Anden, für Badeaufenthalte an den weiten Stränden des Pazifik, zur Erkundung des Urwalds oder auch bedeutende archäologische Ausgrabungsstätten zu besichtigen.

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